Hormonstörungen

Hyperprolaktinämie (erhöhte Prolaktinproduktion)

Prolaktin ist ein in der Hirnanhangsdrüse gebildetes Hormon. Es setzt normalerweise nach der Geburt die Milchproduktion in der Brustdrüse der Mutter in Gang. Gleichzeitig führt es auch zur Hemmung des normalen Zyklus. Erhöhte Prolaktinspiegel führen zu Störungen des Zyklus bis hin zum Ausbleiben des Eisprunges und der Blutung. Symptome sind unregelmäßige Menstruationen, seltene oder fehlende Periodenblutungen und eventuell das Auftreten von milchiger Flüssigkeit aus der Brustwarze. Ursache abnorm erhöhter Prolaktinspiegel können unter anderem Tumoren, eine Schilddrüsenunterfunktion und Medikamente sein. Manchmal ist aber auch keine Ursache erkennbar.

 

Hyperandrogenämie (männliche Hormone erhöht)

Symptome wie vermehrter Haarwuchs im Gesicht oder anderen Regionen oder eine tiefere Stimme und Hautunreinheiten wie Gesichtsakne können auf eine Erhöhung der männlichen Hormone bei der Frau hinweisen. Dadurch kommt es auch zu Zyklusstörungen wie seltenere oder fehlende Monatsblutung.

 

Amenorrhoe (keine Menstruation) nach Absetzen der Pille

Nach Absetzen der Pille kann gelegentlich der normale Zyklus ausbleiben. Selten dauert dies länger als 3 Monate. Beim Ausbleiben über 6 Monate spricht man von der Post-Pillen-Amenorrhoe.

 

Intrauterine Pessare (Hormonspirale)

Nach dem Entfernen einer Hormonspirale ist die Schleimhaut der Gebärmutter noch eine Zeit lang nur minimal aufgebaut und eine Schwangerschaft ist daher in den ersten 3 Monaten nach Entfernung sehr unwahrscheinlich. 

 

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