Typische Wechseljahrbeschwerden

Die typischen Beschwerden in den Wechseljahren sind individuell verschieden und liegen in dem geringer werdenden Östrogenspiegel begründet. Auch wenn die Östrogenproduktion nie ganz eingestellt wird, wirkt sich die geringere Östrogenmenge auf den Körper aus.

 

Hitzewallungen und Schweißausbrüche

„Wie immer im unpassendsten Moment!“ Von den meisten Frauen werden unregelmäßige Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche während der Wechseljahre als sehr unangenehm empfunden. Es ist noch immer nicht vollständig geklärt, wie es zu diesen Symptomen kommt. Bisher geht man davon aus, dass sich das Temperatur-Zentrum im Gehirn aufgrund der Hormonumstellung fehlreguliert. Steigt die Körpertemperatur an, kommt es zu einer starken Erweiterung der Blutgefäße und zum übermäßigen Wärmegefühl. Damit der Körper sich abkühlen kann, gelangt mehr Blut an die Körperoberfläche.

 

Schlafstörungen

Schlafstörungen gehören ebenfalls zu den unangenehmen Symptomen der Wechseljahre. Viele Frauen können nicht gut einschlafen oder wachen plötzlich in der Nacht auf. Die Ursachen hierfür sind ganz unterschiedlich. Stress im Beruf- und Privatleben sorgen dafür, dass der Körper nicht abschalten kann. Zusätzlich stören unerwartete Hitzewallungen und Schweißausbrüche Ihren gesunden Schlaf. Ihr Körper kann sich somit in der Nacht nicht richtig erholen. Die Folgen sind Niedergeschlagenheit und Erschöpfung. Abschalten von den Geschehnissen des Tages ist wichtig, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen und neue Energie für den Tag zu schöpfen.

 

Stimmungsschwankungen

„Heute ist einfach nicht mein Tag!“ Auch wenn Familie und Freunde darauf hinweisen, dass man irgendwie gereizter als vorher reagiert, macht es die Situation für viele Frauen nicht einfacher. Auch Stimmungsschwankungen gehören zu den typischen Wechseljahresbeschwerden, die jedoch nicht bei jeder Frau auftreten müssen. Viele Frauen bemerken ab und zu eine Niedergeschlagenheit, die sie jedoch mit viel Entspannung in ihrer Freizeit ausgleichen können. Einige Frauen werden neben Lustlosigkeit und Abgespanntheit aber täglich noch von depressiven Gedanken begleitet. In solchen Fällen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen und ihm die Situation schildern.

 

Trockene Schleimhäute

Da auch die Schleimhäute von der Hormonumstellung betroffen sind, leiden viele Frauen während der Wechseljahre unter Scheidentrockenheit. Aufgrund des Östrogenabfalls werden die Schleimhäute trockener und demnach auch empfindlicher. Außerdem kann es auch vereinzelt leichter zu Infektionen kommen. Sprechen Sie in solchen Fällen mit Ihrem behandelnden Frauenarzt.

 

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